Handlungsfeld 2: Beschäftigungsfähigkeit fördern und soziale Teilhabe sichern

Das Bündnis für Wirtschaft und Arbeit unterstützt durch sein Wirken Aktivitäten, die auf die Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit und der sozialen Integration zielen. In der Definition seiner Zielgruppen nimmt das vorliegende Handlungsfeld Rücksicht auf die Vielgestaltigkeit des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg und seiner Einwohner*innen. Analog zu den thematischen Vorgaben des Operationellen Programms für den ESF in Berlin beschreibt es förderungswürdige Ansätze, die insbesondere auf die Unterstützung arbeitsmarkferner und von sozialer Ausgrenzung bedrohter Personen sowie von Personen mit besonderem Unterstützungsbedarf am Arbeitsmarkt ausgerichtet sind. Die Indikatoren zur Messung der Zielerreichung sind programmspezifisch definiert bzw. werden im Rahmen des Bündnisses projektspezifisch festgelegt.

 

Schwerpunkte:

1.    Die Teilnehmenden wurden bei ihrer individuellen Lebensweg- oder Berufswegplanung und beruflichen (Neu-)Orientierung unterstützt und haben die Motivation und Eigeninitiative erhöht.

 

Die Teilnehmenden

  • haben ihr Kompetenzbewusstsein und ihr Selbstwertgefühl erhöht.
  • haben eine höhere Zielklarheit erreicht.
  • haben ihre Eigeninitiative und ihr selbstmotiviertes Handeln erhöht.

 

2.     Die Teilnehmenden haben berufliche und Schlüsselkompetenzen erhöht und wurden an die Möglichkeiten zur Erhöhung ihres Qualifikationsniveaus herangeführt.


Die Teilnehmenden

  • erkennen ihren Qualifizierungsbedarf und stellen persönliche Qualifizierungsziele auf.
  • haben ihre Kenntnis von Qualifizierungsangeboten verbessert.
  • werden bei der Klärung der Zugangsmöglichkeiten unterstützt und beginnen mit einer Qualifizierung.
  • wurden zur Nutzung von Möglichkeiten der Erhöhung ihres Qualifikationsniveaus beraten.
  • haben ihre beruflichen und Schlüsselkompetenzen erhöht.


3.     Möglichkeiten sozialer Teilhabe, die gesellschaftlicher Ausgrenzung                 entgegenwirken, wurden geschaffen und werden genutzt.

 

  • Kompetenzaktivierende zwischenmenschliche Kontakte sind hergestellt.
  • Teilnehmende haben Lösungsansätze für den Umgang mit ihren persönlichen Einschränkungen gefunden. 
  • Teilnehmende erproben fachliche und berufsbezogene Kompetenzen.

 

4.   Alternative Beschäftigungsmöglichkeiten wurden geschaffen.

 

  • Kooperative Beschäftigungsmodelle, angepasst an individuelle Ressourcen und Kompetenzen entwickelt.
  • Die individuelle Kompetenz der Teilnehmenden wurde durch sinnhafte, fähigkeitsabhängige und arbeitsweltnahe Tätigkeiten gesteigert.


5.   Die Teilnehmenden wurden beim Übergang in Erwerbstätigkeit oder                  Selbständigkeit unterstützt.

 

  • Kooperationen mit Unternehmen und Unternehmensnetzwerken wurden geschaffen und genutzt, um Erwerbsmöglichkeiten zu akquirieren.
  • Beratung und Unterstützungsangebote für den Übergang in Arbeit werden genutzt.
  • Durchführung von Branchengesprächen
  • Aufbau eines bezirklichen Netzwerkes zur Unterstützung der berlinweiten Kampagne „Warum Minijob? – Mach mehr draus!“