Crowdwork, Gigwork & Co.

21.06.2018: Joboption Berlin auf dem Treffen des Friedrichshain-Kreuzberger Netzwerks zur Förderung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung

Crowdwork und Gigwork: harte Konkurrenz und geringe Bezahlung oder Fortschritt durch die Intelligenz der Massen? Gemeinsam mit dem Bezirklichen Bündnis für Wirtschaft und Arbeit lud das Team von Joboption Berlin am 21.06.2018 zu einem Treffen des bezirklichen Netzwerks zur Förderung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung ein.

Prekäre und atypische Beschäftigung ist in Berlin sehr weit verbreitet, das Fach- und Arbeitskräftepotenzial dieser Beschäftigtengruppe wird zu häufig nicht erkannt. Dabei steigt die Nachfrage nach Fach- und Arbeitskräften zunehmend, denn die Berliner Wirtschaft boomt.

Das Projekt Joboption Berlin der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales wirbt für gute Arbeit und identifiziert Branchen-Strukturen, die prekär-atypische Beschäftigung fördern. Es klärt arbeitsmarktpolitische Akteur/-innen breit zu den Risiken und Folgen prekärer und atypischer Beschäftigung auf und wirbt für das Potenzial prekär-atypisch Beschäftigter zur Gewinnung von Fachkräften. Dazu erstellt Joboption Branchenanalysen wie „Branchenreport Gebäudereinigung“ und „Gemeinschaftsverpflegung in Berlin“, die die branchenspezifische Beschäftigungssituation beleuchten und aufzeigen, wo es Möglichkeiten gibt, um diese zu verbessern.

Auch neue Arbeitsformen infolge der Digitalisierung beleuchtet Joboption Berlin, so z.B. die digital vermittelten Dienstleistungen Crowdwork und Gigwork. Untersucht wird, unter welchen Bedingungen die sogenannten Crowdworker und Gigworker arbeiten und welche Handlungsfelder sich ergeben.

Die Referentin Frau Kathmann informierte über die bisherigen Ergebnisse und die aktuellen Arbeitsschwerpunkte und Vorhaben des Projektes Joboption. Alsdann vermittelte Sie den Teilnehmenden in eindrucksvoller Weise die Komplexität und Dynamik der neuen Arbeitsformen Crowdwork und Gigwork und zeigte Pros und Contras aus der Sicht von Arbeitnehmer/-innen und Arbeitgeber/-innen auf.

Mehr über die Arbeit von Joboption erfahren Sie unter www.minijob-machmehrdraus.de.